Mittels einfacher Checkliste Hitzebetroffenheit der Gemeinde erheben

In Tirol lässt sich ein deutlicher Anstieg der Durchschnittstemperaturen sowie der Zahl an Hitzetagen und Hitzewellen beobachten. Diese Entwicklungen wirken sich zunehmend auch auf Gemeinden und die Gesundheit der dort lebenden Menschen aus. Je nach geografischer Lage stehen sie dabei vor durchaus unterschiedlichen Herausforderungen.

Zunehmend wichtig wird daher u.a. die klimafitte Gestaltung von öffentlichen Plätzen (Entsiegelung, Baumpflanzungen, blaue Infrastruktur, Erhöhung der Biodiversität) oder auch die Information der Bevölkerung, was zum Schutz der eigenen Gesundheit während Hitzewellen zu beachten ist. Gleichzeitig gilt es auch Risiken wie Waldbrandgefahr, Trockenperioden oder Veränderungen im Wasserhaushalt neu zu bewerten. Auch der Schutz besonders vulnerabler Bevölkerungsgruppen gewinnt an Bedeutung (bspw. Aufbau eines „Hitze-Buddy-Systems“).

Ein erster Schritt zur Abklärung der Betroffenheit ist eine unkomplizierte Analyse und Beratung, die mithilfe einer HitzeCheckliste durchgeführt werden kann.

So funktioniert’s

  • Erstgespräch (Ablauf klären, wer ist dabei, wo?)
  • Terminfindung (Dauer der Beratung ca. 1 Stunde)
  • HitzeCheck durchführen (gemeinsam mit Klimabündnis Berater wird die Checkliste abgearbeitet, Ampelsystem zeigt Dringlichkeit auf)
  • Ergebnis mit Empfehlungen (schriftlich) & optional Nachbesprechung (Online Termin)
  • Danach kann die Gemeinde in die Umsetzung starten

Wer ist mit dabei?

  • Bürgermeister:in und/oder Amtsleiter:in
  • Ausschussvorsitz von relevanten Ausschüssen (bspw. Gesundheit & Soziales, Infrastruktur etc.)
  • KLAR! Manager:in (sofern Gemeinde Teil einer KLAR!)
  • Klimabündnis-Berater:in

Im Erstgespräch mit der Bürgermeisterin/dem Bürgermeister wird abgeklärt, wer mit dabei sein soll.

Das hat die Gemeinde davon

Die Gemeinde erhält Klarheit über die aktuelle Betroffenheit durch Hitze und Auswirkungen auf den Gesundheitsbereich. Neben hilfreichen Tools oder Good-Practice-Beispielen anderer Gemeinden werden auch bestehende Angebote anderer Organisationen vermittelt. Die Gemeinde steigert ihre Klimaresilienz und kennt ihre Aufgaben im Bereich Hitzeprävention/Hitzeschutz. 

Anknüpfend an das Ergebnis kann die Gemeinde weitere konkrete Angebote zur Steigerung der Klimaresilienz in Anspruch nehmen.

Kosten

Der HitzeCheck wird über das EU-Projekt MountResilience angeboten und ist daher für Gemeinden kostenlos.

 

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HitzeCheck für Gemeinden

Hitzebetroffenheit abklären & nächste Schritte definieren